Listenplatz PP 4

RENATE HANNAK-ZELTNER

Ditzingen| PP

„An die Zukunft denken und für Befugniserweiterung eintreten! Künftige Psychotherapeut*innen sollen selbst entscheiden können, ob sie für weitere Befugnisse wie Krankschreibung und Mitwirkung bei der Psychopharmakaverordnung in einer Weiterbildung zusätzliche Kenntnisse erwerben.“

Renate Hannak-Zeltner | Ditzingen| PP
Listenplatz PP 4

Dipl.-Psychologin, in der Suchtberatung und in der Ehe-, Familie- und Lebensberatung (Diakonie) freiberuflich tätig. Seit 2006 als Vertreterin in die LPK-BW gewählt. Derzeit im Haushaltsausschuss als stellvertretende Vorsitzende tätig. Delegierte für den Deutschen Psychotherapeutentag. In der DGVT als Landessprecherin Baden-Württemberg für den überregionalen Austausch zuständig.

Berufliche Erfahrungen: 1969 – 1974 Studium in Tübingen, danach Projektarbeit am PI Tübingen. 1977 – 1979 Klinische Psychologin am Psychiatrischen Behandlungszentrum am St. Marien-Hospital Eickel, Herne. 1977 – 1982 Klinische Psychologin in der Psychiatrischen Abteilung des Elisabethenstiftes, Darmstadt. 1982 und 1983 Geburt der Töchter. Ab 1983 – 1995 Honorartätigkeiten, u. a. in Suchtberatungsstellen. Seit 1995 angestellte Psychologin zunächst in der PSB Bietigheim-Bissingen, danach von 2001 – 2017 im Suchthilfezentrum Böblingen/Leonberg, dort inzwischen Mitwirkung in der ambulanten Rehabilitation Sucht auf Honorarbasis. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V.

Meine Ziele in der Kammer sind:

  • eine sparsame Verwendung von Mitgliedsbeiträgen.
  • Angestellte PP in Beratungsstellen sollten endlich in ihrer Tätigkeit als approbierte Psychotherapeuten anerkannt werden! Für die ambulante Rehabilitation Sucht (ARS) würde das bedeuten, dass PP auch von den Kostenträgern als für Psychotherapie verantwortlich eingestuft würden. Langfristig ist die Leitungsfunktion in der ARS anzustreben.
  • An die Zukunft denken und für Befugniserweiterung eintreten! Künftige Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen sollen selbst entscheiden können, ob sie für weitere Befugnisse wie Krankschreibung und Mitwirkung bei der Psychopharmakaverordnung in einer Weiterbildung zusätzliche Kenntnisse erwerben.
  • Den Kontakt zu den Deutschen Rentenversicherungen intensivieren und die Mitwirkung von PPs in der Rehabilitation fördern.
  • Approbation nicht durch eine Vielzahl spezialisierter Weiterbildungen entwerten! Es sollte nicht zu jedem somatischen Krankheitsbild eine eigene Krankheitsverarbeitungspsychotherapie als Weiterbildung angeboten werden!