Listenplatz PP 8

Michael Odenwald

Allensbach | PP

„Bei der Umsetzung der zukünftigen Reform des PsychThG müssen Kammern und Universitäten eng zusammenarbeiten.“

Michael Odenwald | Allensbach | PP
Listenplatz PP 8

Geschäftsführender Leiter der Hochschulambulanz an der der Universität Konstanz, leitender Psychologe der universitären Forschungsstation im ZfP Reichenau, Vorstandmitglied im Bodensee-Institut für Psychotherapie. Supervisor (VT).

Studium der Psychologie in Würzburg und Lissabon, Diplom 1999, klinische Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation und seit 2002 an der Universität Konstanz, zunächst Promotion, dann Postdoc mit eigenen Forschungsprojekten, seit 2012 Akadem. Ratslaufbahn. Forschungsinteressen: Behandlung und Prävention von mehreren gleichzeitig vorhandenen psychischen Störungen (PTBS und Sucht, Psychose und Sucht, Psychose und PTBS), Weiterentwicklung von psychotherapeutischen Methoden und des psychotherapeutischen Versorgungssystems für vernachlässigte Patientengruppen (im Inland und weltweit).

Meine Ziele in der Kammer sind:

  • klare Außendarstellung der Interessen unseres Berufsstandes in der Gesellschaft (die Ärzte machen uns das vor).
  • Zusammenarbeit von Kammern und Universitäten bei der Umsetzung der bevorstehenden Reform des Psychotherapeutengesetzes (u.a. Abstimmung von zukünftiger universitärer Ausbildung und Weiterbildungsordnung der Kammer).
  • Erhalt der Verankerung der Psychotherapie in der akademischen Psychologie als wissenschaftlicher Mutterdisziplin. Förderung des akademisch-psychotherapeutischen Nachwuchses an den Universitäten.
  • Weiterentwicklung des psychotherapeutischen Versorgungssystems und der Versorgungsmethoden und -möglichkeiten durch Abbau von Hürden und Einführung von Innovationen. Ziel ist die bessere Versorgung von Patient*innen, insbesondere der bisher unterversorgten Patientengruppen (z.B. Suchtpatient*innen, psychisch belastete Geflüchtete).